Photo guide

So gelingt das Passfoto mit dem Handy

Das hochgeladene Foto entscheidet über 90 % des Ergebnisses. Ein Studio ist nicht nötig: gleichmäßiges Licht, eine einfarbige Wand und zwei Meter Abstand genügen. Diese Anleitung ist in zwei Minuten gelesen und vermeidet die häufigsten Ablehnungsgründe.

Foto erstellen

Drei Regeln, auf die es ankommt

  1. Blicken Sie direkt in die Kamera, Kopf gerade, beide Schultern im Bild.
  2. Das Licht kommt von vorn: Stellen Sie sich mit dem Gesicht zum Fenster. Niemals mit dem Fenster im Rücken.
  3. Nutzen Sie die rückseitige Kamera, gehen Sie 1,5–2 m weg und lassen Sie sich fotografieren.

Schritt für Schritt mit dem Handy

Bitte der Reihenfolge folgen — die meisten Ablehnungen entstehen bei Schritt 2 und 4.

  1. 1

    Einfarbige Wand suchen

    Weiß oder hellgrau ist ideal. Stehen Sie etwa 50 cm davon entfernt, damit Ihr Schatten nicht an die Wand fällt.

  2. 2

    Zum Licht schauen

    Tagsüber mit dem Gesicht zum Fenster stehen — weiches Tageslicht ist das beste Licht. Abends zwei Lampen je 45° links und rechts. Kein Licht von hinten und keines direkt von der Decke.

  3. 3

    Rückseitige Kamera nutzen

    Die Frontkamera hat eine geringere Auflösung und ein Weitwinkel, das Nase und Stirn vergrößert. Die rückseitige Kamera liefert schärfere und maßstabsgetreuere Bilder.

  4. 4

    1,5–2 m Abstand

    Lassen Sie jemanden das Handy halten oder stellen Sie es ab und nutzen Sie den 3-Sekunden-Timer. Lieber 2× Zoom als näher herangehen — aus der Nähe verzerrt das Gesicht.

  5. 5

    Kamera auf Augenhöhe

    Das Objektiv gehört auf Augenhöhe und gerade nach vorn. Von oben oder unten verändert sich die Gesichtsform.

  6. 6

    Zusatzfunktionen abschalten

    Schönheitsmodus, Filter, Porträt-Unschärfe und Blitz aus (HDR ist in Ordnung). Danach nicht nachbearbeiten — digitale Änderungen sind in den meisten Ländern unzulässig.

  7. 7

    5–10 Aufnahmen machen

    Wählen Sie die Aufnahme mit den schärfsten Augen, bei der die Haare Augenbrauen und Ohren nicht verdecken. Fast überall ist ein neutraler Ausdruck mit geschlossenem Mund gefordert.

Licht: der wichtigste Faktor

Gleiche Person, gleiches Handy — nur das Licht ist anders.

  • Zum Fenster: gleichmäßiges Licht, keine Schatten, natürlicher Hautton.

  • Fenster im Rücken: das Gesicht wird dunkel und unterbelichtet.

  • Deckenlicht von oben: dunkle Schatten in den Augenhöhlen und unter der Nase.

  • Starkes Licht von einer Seite: die Hälfte des Gesichts liegt im Schatten.

Abstand und Bildausschnitt

Der Kopf muss den Bildausschnitt wie im Fotostudio ausfüllen.

  • Jemand fotografiert aus etwa zwei Metern: korrekte Kopfgröße, keine Verzerrung.

  • Selfie auf Armlänge: das Weitwinkel vergrößert Nase und Stirn.

  • Zu weit weg: das Gesicht ist viel kleiner als vorgeschrieben.

Das alles vermeiden

  • Keine Kappe, keine Sonnenbrille, keine getönten Gläser. Normale Brille möglichst abnehmen — Reflexe und Brillenränder sind häufige Ablehnungsgründe.

  • Keine Beauty-Filter, kein Weichzeichnen, kein Aufhellen. Filterbearbeitete Fotos werden in den USA, UK und Kanada abgelehnt.

Vor dem Hochladen prüfen

  • Augen offen, scharf und deutlich sichtbar
  • Augenbrauen und Ohren nicht von Haaren verdeckt
  • Ohne Brille, Sonnenbrille, Kappe oder Kopfbedeckung (religiöse Kopfbedeckung erlaubt, wenn das Gesicht frei bleibt)
  • Einfarbiger Hintergrund, keine Schatten oder Gegenstände
  • Gleichmäßige Beleuchtung, keine dunklen Stellen im Gesicht
  • Einfarbige dunkle Kleidung; bei weißem Hintergrund kein Weiß tragen
  • Die Originaldatei — kein abfotografiertes Papierbild

Wenn niemand helfen kann: Handy auf Augenhöhe abstellen, rückseitige Kamera mit 3-Sekunden-Timer, mehrere Aufnahmen machen.

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